Korporation Sempach - 6204 Sempach

Korporation Sempach
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6204 Sempach
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Aktuelle Informationen (Stand 07.08.2018)

Aktuelle Informationen

Trockenheit:
- Sparsamer Umgang mit Wasser
- Feuerverbot


Sparsamer Umgang mit Trinkwasser!

Aufgrund der langen Trockenheit sind die Wasserbezüge in den vergangenen Wochen massiv gestiegen.

Da auch in den nächsten Tagen keine grösseren Niederschläge in Sicht sind, bittet die Wasserversorgung Sempach die Bevölkerung, mit Trinkwasser sparsam umzugehen.

Sie können Ihren Beitrag leisten indem Sie:

  • Auf das Waschen von Autos und Vorplätzen verzichten
  • Gärten, wenn überhaupt nötig, nur minimal bewässern 
    (am späteren Abend oder nachts)
  • Auf das Bewässern von Rasenflächen verzichten
  • Das Auffüllen von Schwimmbädern unterlassen
  • Auf Tätigkeiten mit hohem Wasserverbrauch 
    nach Möglichkeit verzichten

Die Wasserversorgung Sempach hat den Betrieb der öffentlichen Brunnen reduziert.

Wir danken für Ihre Mithilfe, mit dem Trinkwasser sorgfältig umzugehen.

                   Wasserversorgung Sempach, 30.07.2018

 

Kanton Luzern:  Waldbrandgefahr / Feuerverbot

07.08.2018: Kanton Luzern erhöht Gefahrenstufe: Waldbrandgefahr ist sehr gross

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit steigt die Waldbrandgefahr weiter an. In Absprache mit den Zentralschweizer Kantonen erhöht der Kanton Luzern die Gefahrenstufe für das ganze Kantonsgebiet auf sehr gross (Stufe 5 von 5). Das absolute Feuerverbot im Freien und das Verbot für das Zünden von Feuerwerk aller Art gilt weiterhin. Die Bevölkerung wird zu grösster Vorsicht im Umgang mit brennbaren Materialien aufgerufen.

Das seit Wochen andauernde, hochsommerliche Wetter mit nur wenigen, unterschiedlich ausgeprägten Niederschlägen verschärft das Waldbrandrisiko weiter. Im ganzen Kantonsgebiet wird die Trockenheit zunehmend sichtbar: Im offenen Land prägen braun-gelb ausgetrocknete Strassenränder, Böschungen, Felder und Wiesen das Landschaftsbild. Die Trockenheit wird auch an Bäumen sichtbar. Je nach Standort hat bei den Laubbäumen die Herbstverfärbung eingesetzt. Es können absterbende Bäume beobachtet werden.

Das Phänomen der vorzeitigen Herbstverfärbung mit Blattfall ist ein natürlicher Schutzmechanismus. Dadurch wird die Wasserverdunstung durch die Blätter eingestellt. Aufgrund bisheriger Erfahrungen treiben diese Bäume im nächsten Frühling wieder aus. Bei absterbenden Bäumen sind die Blätter braun und der Blattfall setzt erst später ein. Das Ausmass ist aktuell nicht abschätzbar.

Verschärfte Waldbrandgefahr

Alle diese Phänomene haben zur Folge, dass zusätzlich trockenes und damit sehr leicht brennbares Pflanzenmaterial verfügbar ist. Unterstützt durch Winde verschärft sich das Wald- und Flurbrandrisiko weiter. In Absprache mit den Zentralschweizer Kantonen erhöht der Kanton Luzern die Waldbrand Gefahrenstufe auf den Maximalwert 5 «Waldbrandrisiko sehr gross».

Grösste Vorsicht im Umgang mit brennbaren Materialien

Das bereits bestehende absolute Feuerverbot und die damit zusammenhängenden Regelungen bleiben bestehen. Die Bevölkerung wird zusätzlich zu grösster Vorsicht im Umgang mit brennbaren Materialien aufgerufen. Die sich vielerorts abzeichnende Wasserknappheit stellt im Brandfall auch für die im Einsatz stehenden Löscheinheiten von Polizei und Feuerwehren eine spezielle Herausforderung dar.

Nach wie vor bedarf es länger andauernder Niederschläge, damit sich die Situation entschärft. Die Forstbehörden stehen in Kontakt mit Polizei und Feuerwehr sowie den übrigen Zentralschweizer Kantonen und beobachten die Situation laufend. Eine Neubeurteilung erfolgt frühestens gegen Ende der laufenden Woche.

Alle relevanten Informationen sind auf der Webseite von Landwirtschaft und Wald www.lawa.lu.ch  aktualisiert und aufgeschaltet.

 

 

 

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